20. September 2017 // Zurück zur Übersicht

Beginn des dauerhaften Probebetriebes der „Zopfzerkleinerung“

Auf Basis der erteilten Genehmigung durch das Gewerbeaufsichtsamt beginnt die Papier- und Kartonfabrik Varel mit dem Probebetrieb der Anlage zur Zerkleinerung sogenannter "Zöpfe".

Diese bestehen aus Draht, Plastik und sonstigen Fremdstoffen, die durch die Altpapierballen in den Produktionsprozess eingetragen und bei der Aufbereitung der Papierfasern aussortiert werden. Bisher mussten diese Zöpfe aufwändig abtransportiert werden. Durch die Zerkleinerung vor Ort könne in Kombination mit der Rejektaufbereitungsanlage besser recyclebare Stoffe gewonnen werden, wodurch eine umfangreichere stoffliche Verwertung ermöglicht wird. Durch die Auftrennung der Zöpfe in Stahlschrott und Kunststoffe wird das Transportvolumen gesenkt. In der Zopfaufbereitungsanlage ist die Kombination von handelsüblichen Zerkleinerungsaggregaten neu. Während des Probebetriebes (werktags von 7:00 Uhr bis 20:00 Uhr) werden Arbeits- und Logistikabläufe verprobt und Anlagenimmissionen aufgenommen. In Abstimmung mit dem Gewerbeaufsichtsamt werden gegebenenfalls notwendige Immissionsschutzmaßnahmen, wie z.B. weitere Einhausungen, festgelegt. Der Probebetrieb wird aus diesem Grund u.a. von einem Schallschutzgutachter begleitet.

Zopfzerkleinerung bei der PKV
Zopfzerkleinerung bei der PKV


Mehr Papier
Mehr Karton